P Geschrieben am 10.02.2016

Schöne Fastenzeit!

Auf meinem Blog schreibe ich ja meist über das Kochen und Essen. Heute am Aschermittwoch will ich aber mal etwas über das Fasten schreiben.

Seit es Menschen gibt, gibt es auch das Fasten. Fast alle Religionen kennen Fastenzeiten. Das Wort „Fasten“ leitet sich von „fest“ ab. Laut Duden wurde der Begriff „fasten“ ursprünglich im Sinne von „an Geboten festhalten“ verwendet. Im aktuellen Servus-Magazin ist ein wirklich gelungener Artikel zum Thema – „Alles muss raus!" von Miriam Wiegele.

Heute ist das Fasten nicht mehr ganz so selbstverständlich, wird aber von immer mehr Menschen wieder entdeckt. Denn es ist eine Möglichkeit zur körperlichen und seelischen Reinigung und es steigert das Wohlbefinden.

Manche Menschen lassen während der traditionellen vierzig Tage von Aschermittwoch bis Ostern (Sonntage nicht mitzählen!) den Alkohol weg. Zu so viel Radikalität würde ich als Wirtin natürlich nicht unbedingt raten. Aber weniger Weißmehl und Zucker zu essen, kann ich auf jeden Fall empfehlen. Sich während der Fastenzeit vegetarisch oder vegan zu ernähren klingt für mich auch ganz vernünftig. Wie bereits angekündigt, wird es bei mir künftig öfter Vegetarisches und Veganes geben.

Säure-Basen-Balance

Für die Gesundheit ist die Säure-Basen-Balance wichtig. Basenbildende Lebensmittel sind Obst und Gemüse, sie werden aber nicht oft genug gegessen, weshalb viele Menschen übersäuert sind. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft (Kirchberg Sport) und weniger Stress können auch zu einem Ausgleich verhelfen. Wer mehr darüber erfahren will, sollte unbedingt das Buch von Bernadette Schwienbacher „Wenn Körper & Seele zueinander finden. Altes Heil- und Lebenswissen aus den Südtiroler Bergen“ lesen.

Frühlingskräuter

In der Fastenzeit spielen die Frühlingskräuter eine wichtige Rolle. In den Wiesen und an Bachläufen findet man die ersten Frühlingskräuter. Viele dieser Kräuter helfen unseren Körper von Winterablagerungen zu reinigen. Die Kräuter können wir für Suppen, Spinate oder Salate verwenden. Sie enthalten je nach Standort bis zu dreimal mehr Vitamine, Mineralien und Spurenelemente als die üblichen Kulturgemüse. In der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling finden wir die Kräuter, die das unterstützen, was in der Fastenzeit geschieht: die Reinigung von Leib und Seele und die innere Stärkung des Körpers (Susanne Türtscher, Anselm Grün „Die Heilkraft der Natur. Kräuter, Mythen und Rituale im Jahreskreis“).

Hier noch ein Rezept für eine leckere Kräuter-Suppe. Vielen Dank dafür an die Blaue Gruppe des Kindergartens.




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